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Lern- und Aufmerksamkeitsstörung

Die ICD-10-Klassifikationssysteme unterscheiden zwischen spezifischen Lernstörungen, geistiger Behinderung, spezifischer Sprachentwicklungsverzögerung und erworbenen Lernproblemen im Zusammenhang mit einem Schädel-Hirn-Trauma. Beide Systeme bieten Unterklassifizierungen für spezifische Lernbehinderungen anhand von Beeinträchtigungen in den Bereichen Lesen, Rechtschreibung und Rechnen.

Die Lern- und Aufmerksamkeitsstörung (LEAD) ist eine sehr häufige Störung bei Kindern im Schulalter. Die Prävalenzrate liegt zwischen 4 % und 8 %.

Es handelt sich um eine der ältesten und in der pädagogischen Psychologie am schwierigsten zu diagnostizierenden Störungen. In britischen und deutschen wissenschaftlichen Quellen wird es intensiv diskutiert. Unterschiedliche Diagnosen und Genauigkeitsverzerrungen machen die Diagnose schwierig. Es kommen viele verschiedene Methoden zum Einsatz.

Weicht der Erfolg eines Schülers von der Norm ab und erreicht er nicht die von der Schule angestrebte Erfolgsquote und beeinträchtigt er dadurch sein soziales Miteinander, sein Verhalten und seine Persönlichkeit, kann von einer Störung gesprochen werden.

F81.0 Spezifische Lesestörung

F81.1 Spezifische Rechtschreibstörungen

F81.2 Spezifische Rechenstörung

F81.3 Gemischte Beeinträchtigung der schulischen Fähigkeiten

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