LERN- UND 

AUFMERKSAMKEITSTÖRUNGEN 

Lernstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen in unserem Schulsystem und betreffen ca. vier bis acht Prozent aller Schüler1 . Die Erklärung schulischer Leistungserfolge beziehungsweise -misserfolge „gehört zu den ältesten und zugleich schwierigsten Problemen der pädagogischen Psychologie“ (Helmke & Schrader 2006, S. 83).

Lernstörungen werden seit vielen Jahren in der deutschen und englischsprachigen Fachliteratur intensiv und als zentrales Thema diskutiert. Sie werden oft unterschiedlich definiert und bezeichnet, was zahlreiche Widersprüche und Unklarheiten mit sich bringt. In der Diskussion über die Ursachen und Fördermöglichkeiten werden viele Konzepte vertreten.

In den „wenn die Leistungen eines Schülers unterhalb der tolerierbaren Abweichungen von verbindlichen institutionellen, sozialen und individuellen Bezugsnormen (Standards, Anforderungen, Erwartungen) liegen oder wenn das Erreichen (bzw. Verfehlen) von Standards mit Belastungen verbunden ist, die zu unerwünschten Nebenwirkungen im Verhalten, Erleben oder in der Persönlichkeitsentwicklung führen.“ Der Terminus ‚Lernstörung‘ taucht zum ersten Mal in der 1994 erschienenen 4. Ausgabe

Arten von Lernstörungen nach ICD-10

F 81.0 Lese- und Rechtschreibstörung

F 81.1 Isolierte Rechtschreibstörung

F 81.2 Rechenstörung

F 81.3 Kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten

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